Das sind die Top-Verdiener unter den ZDF-Stars

SteveJ

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Das Kölner Institut für Medienpolitik (IfM) errechnete im vergangenen Jahr, dass die neun ARD-Anstalten, das ZDF und Deutschlandradio 2023 zusammen über Finanzmittel in Höhe von rund 10,027 Milliarden Euro verfügten.
Davon entfielen 2,5 Milliarden Euro auf das ZDF.

Die Gehälter seiner Stars hält der Sender streng geheim.
Recherchen der "Welt am Sonntag“ zeigen nun aber, in welcher Dimension sich die jährlichen Honorare der Moderatoren bewegen.
Der Zeitung wurde nun eine Liste zugespielt, die die Honorar-Vereinbarungen der ZDF-Stars preisgibt (Stand des Papiers: März 2023):
  1. Talkmaster Markus Lanz: knapp 1,9 Millionen Euro
  2. TV-Koch und Moderator Horst Lichter: 1,7 Millionen Euro
  3. Comedian und Moderator Oliver Welke: rund 1,18 Millionen Euro
  4. Comedian Jan Böhmermann: 651.000 Euro
  5. Moderator Johannes B. Kerner: 630.000 Euro
  6. Talkmasterin Maybrit Illner: 480.000 Euro
  7. "Fernsehgarten"-Moderatorin Andrea "Kiwi" Kiewel: 400.000 Euro
  8. Marietta Slomka ("heute-journal"): 393.750 Euro
  9. Rudi Cerne: 382.000 Euro
  10. Christian Sievers ("heute-journal"): 350.000 Euro
  11. Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim: 349.000 Euro.
  12. Moderator und Sänger Giovanni Zarrella: 300.000 Euro
 
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tke

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Puh ... das sind aber paar ganz "nette Sümmchen". :rolleyes:
 

djvollcull

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Da bin ich ja froh, dass ich auch ohne Fernseher Gebühren zahlen darf 😳
 

grabbe63

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Auf die ersten zwei können sie in Zukunft gerne verzichten. Ziehmlich fragwürdig, wenn man einem Lichter solche Summen zahlt. Für was? Dass er endlich in Rente geht und nicht mehr im TV zu sehen ist? Dann bin ich dabei.
 

Buster

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Da kann die Maischberger über Lanz nur lachen,sie bekommt ca 4.000.000
 

Atavist

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Vielleicht für die hohen Einschaltquoten, die er erzielt? Nur so eine Vermutung ... :unsure:
Wenn es irgendeine der beteiligten Personen von "Bares für Rares" gibt, die am Erfolg der Sendung so mit den geringsten Anteil haben dürfte, dann ist das mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit die peinlich-plumpe Schleimabsonderungsmaschine Lichter - im Gegensatz zu einer bezaubernden Persönlichkeit wie Wendela Horz oder manch anderem aus dem Experten- und Händler-Team. Allein die Kommentare bei youtube sprechen regelmäßig Bände.

"Wo kommen Se her?"
"Vom Todesstern."
"Dat kenn isch, janz dolle Gegend!"


Lichters Auftritte lösen bei mir jedenfalls nur solche Reaktionen aus ...

worf.gif
joff_slap.gif
 

Jeaniholic

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ARD und ZDF gehören abgewickelt. Es sind Überbleibsel aus einer Zeit, in der Ton- und Filminhalte über terrestrische Frequenzen übertragen wurden.

Terrestrische Frequenzen sind ein knappes Gut, hier brauchte es einen Mechanismus, um das fair zu verwalten.

In digitalen Zeiten ist dieser Mechanismus komplett überflüssig, ja sogar schädlich.
 

Hurlewutz

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In digitalen Zeiten ist dieser Mechanismus komplett überflüssig, ja sogar schädlich.
Terrestrische Frequenzen sind ein knappes Gut, hier brauchte es einen Mechanismus, um das fair zu verwalten.
Es geht nicht um "Frequenzen", sondern um unabhängigen Journalismus und von kommerziellen Interessen freie Medien. Aber vielleicht reichen manchen Leuten ja die Arsch&-Titten-Sender.

Die "Mechanismen" für die ach so schwierige Vergabe von Frequenzen gibt es (auf Landes- wie auch auf internationaler Ebene) übrigens schon, seit der Hörfunk in den 1920ern als erstes elektronisches Medium entstand. Googeln hilft - auch gegen Halbwissen.
 

Jeaniholic

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Unabhängiger Journalismus geht auch und sogar besser ohne ARD und ZDF.

Anstatt dass das knappe Gut Frequenzen fair verteilt wird, wird heute das knappe Gut Geld und damit Produktionsmittel unfair verteilt.

Eine Lösung wäre eine Umstellung des heutigen Geldverteilsystems auf das System der VGWort: Jeder hat Anspruch auf Gelder aus dem Topf. Sei es nun linksunten.indymedia oder der Kanal Schnellroda. Und die Produktionsfirmen von Traumschiff, Tatort und Musikantenstadl ebenfalls...
 

Hurlewutz

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Eine Lösung wäre eine Umstellung des heutigen Geldverteilsystems auf das System der VGWort:
Au Mann, wieder rein gar nix kapiert ...
Die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) verwaltet Tantiemen aus ZWEIT!!verwertungsrechten an SPRACH!!werken. Wenn ich als Redakteur Journalismus mache, bekomme ich dafür ein Gehalt (oder als Freier Mitarbeiter: ein Honorar). Das hat mit Urheberrecht wenig bis nix zu tun.
Aber "einfache" Lösungen und stänkern gegen "die da" im "(Medien-)System" ist halt einfacher, als sich erst mal schlau zu machen.
 

Jeaniholic

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Es geht mir bei dem Verteilvorbild VGWort nicht darum, für was da Gelder verteilt werden, sondern wie die Gelder verteilt werden. Jeder, der sich da anmeldet, kann mitmachen und es darf auch jeder mitmachen.
 

Jeaniholic

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Du willst mich nicht verstehen, oder?

Mach doch mal die geistige Transferleistung vom System VGWort zum System ÖRR!

Es geht mir darum, WIE die Gelder verteilt werden!

Bei der VGWort geht es um Texte, die dem Urheberrecht unterliegen und eine Bezahlung dafür. Im Internet setzt die VGWort Zählpixel ein und verteilt die Gelder nach Aufrufzahlen, ganz ohne politische Einflussnahme irgendwelcher Rundfunkräte.

Übertragen auf Ton- und Filminhalte würde das ein System ähnlich wie YouTube bedeuten. Jeder darf mitmachen, keine politische Einflussnahme.

Die Gelder aus dem Rundfunkbeitrag würden nicht nur politisch breiter verteilt werden, sondern auch geographisch. D.h., jemand aus Wittenberge hat genauso Chancen auf Einnahmen wie jemand aus Hamburg-Lokstedt.

Momentan ist es ja so, dass die Gelder aus dem Rundfunkbeitrag hauptsächlich an Personen gehen, die in Lastenrandreichweite um die Funkhäuser wohnen. Und das ist ungerecht und falsch!
 

black85

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Die Liste stimmt nicht.Ich weiß aus gewissen Kreisen das ganz oben auf der Gehaltsliste,aber psssst,
die Mainzelmännchen stehen.:giggle:Wum und Wendolin haben leider Geheimverträge.:smilehappy2)
 

vs1983

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Ob da einige überproprotional verdienen ist mir ziemlich egal. Ich bin froh, in einem Land zu leben, mit einem ÖR, der auch manchmal teure, langwierige Investigativ-Recherchen ermöglicht. Habe nichts gegen Reformen, doch als wichtiger Pfeiler der Demokratie muss der ÖR eben auch viel Unterhaltungsblödsinn produzieren, um gleichzeitig seinem Bildungsauftrag nachzukommen. Nur als Vollsender kann man auf den Effekt hoffen, dass die Zuschauer nach einem Krimi vielleicht auch noch Monitor schauen. Unsinnig ist der Extra-Beitrag, statt einfacher Steuerfinazierung. Die wenigsten regen dich darüber auf, dass mit ihren Steuern Dinge bezahlt werden, die sie selbst nicht nutzen. Weil das in einer Geminschaftt und Gesellschaft eben ganz normal und logisch ist. Doch über den monatlichen Betrag, den sie alltäglich für eine Pizza ausgeben, können sich einige ewig lang aufregen. Ein guter ÖR gehört zu einer pluralistischen gut informierten Gesellschaft. Und es ist kein Zufall, dass die Abschaffungspläne von denen gefordert werden, die im Stillen auch die Demokartie abschaffen wollen.
 

didi33

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Ich bezweifle ja das die Zahlen stimmen, aber falls doch muss der Zarella irgendetwas falsch machen. In einer Branche(Schlager) in der jeder & jede mit Geld nur so zu geschissen wird, gerade einmal 300000 € im Jahr?
 
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chini72

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JA, der Zarella sollte noch mal nachverhandeln :pistol)
 

JackEJ

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Du willst mich nicht verstehen, oder?

Mach doch mal die geistige Transferleistung vom System VGWort zum System ÖRR!

Es geht mir darum, WIE die Gelder verteilt werden!

Bei der VGWort geht es um Texte, die dem Urheberrecht unterliegen und eine Bezahlung dafür. Im Internet setzt die VGWort Zählpixel ein und verteilt die Gelder nach Aufrufzahlen, ganz ohne politische Einflussnahme irgendwelcher Rundfunkräte.

Übertragen auf Ton- und Filminhalte würde das ein System ähnlich wie YouTube bedeuten. Jeder darf mitmachen, keine politische Einflussnahme.

Die Gelder aus dem Rundfunkbeitrag würden nicht nur politisch breiter verteilt werden, sondern auch geographisch. D.h., jemand aus Wittenberge hat genauso Chancen auf Einnahmen wie jemand aus Hamburg-Lokstedt.

Momentan ist es ja so, dass die Gelder aus dem Rundfunkbeitrag hauptsächlich an Personen gehen, die in Lastenrandreichweite um die Funkhäuser wohnen. Und das ist ungerecht und falsch!

Die geistige Transferleistung passt nicht. Denn um eine Zweitverwertung (wie bei VG Wort) und Urheberrecht scheint es dir ja nicht zu gehen, sondern um Honorare/Gehälter (die jeder, der bei VG Wort was bekommt, auch bereits erhalten hat). Du willst ja offenbar alle nur noch nach Quote bezahlen. Dann gute Nacht. Dann ist jegliche Kultur im TV endgültig tot und niemand nimmt mehr Aufträge an, um über klassische Musik zu berichten, eine Doku über Fischvorkommen im Polarmeer zu machen oder einen Bericht über die Meisterschaft im Synchronschwimmen zu machen. Sondern es gibt weitgehend nur noch Show, Trash und Fußball.
DAS ist der eigentliche Grund, den ÖRR kritisch zu sehen: Es wird (zu) viel Geld für Dinge ausgegeben, die woanders im werbefinanzierten TV auch ihren Platz hätten. Das ist aber nicht die Aufgabe des ÖRR. Erst wenn man feststellt, dass der politische Talk in den Privaten nicht stattfände (bzw. von Werbepartnern so beeinflusst würde, dass es nicht unabhängig wäre), müsste der ÖRR diese Vielfalt wiederherstellen. Genauso mit den Sportrechten. Wenn werbefinanzierte Free-TV-Sender für Übertragungsrechte zahlen würden, gibt es keinen Grund für den ÖRR, höhere Gebote abzugeben.
 

Jeaniholic

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Ja, ich will die Gelder nach Quoten verteilen, aber die Quote soll nichtlinear sein. Für die ersten paar hundert Zuschauer bzw. Zuhörer gibt's gar nichts. Bagatellgrenze. Dann ab meinetwegen 1000 Nutzern gibt's Geld. Zunächst ordentliche Beträge, ab meinetwegen 100.000 Nutzern langsam weniger werdend und am Ende ist es monetär egal, ob man 5 Mio. oder 10 Mio. Nutzer hat.

Diese nichtlineare Quote ermöglicht eine echte Vielfalt in der Medienlandschaft, weil wirklich jeder mitmachen kann.

Die Zielgruppe der Medieninhalte von ARD und ZDF heutzutage ist nicht der Zuschauer, sondern der Rundfunkrat.
 
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